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Der frühe Vogel fängt den....

Jeder der mich kennt weiss, dass ich dem Typ "Nachteule" angehöre. Also lieber bis in alle Nacht oder sogar in die Morgenstunden etwas machen, dafür am Morgen etwas länger liegenbleiben. Dabei bewundere ich schon seit einiger Zeit Arbeitskollegen und gute Freude, die sich am Morgen in ihren Allerwertesten kneifen und das warme Bett, scheinbar ohne Mühe verlassen können und sich ans Tagewerk machen. Ich mache meinen Job gerne und doch schiele ich jeweils voller Neid auf diese Kollegen, die bereits um 16:00 ihre sieben Sachen packen und in den Feierabend gehen um ihren Hobbys zu frönen oder den noch jungen Abend geniessen.

Diese Tatsachen haben mich dazu bewogen, das Experiment selber zu machen um feststellen zu können, ob aus einem Nachtschwärmer ein früher Vogel werden kann. Auf der Suche nach Tipps, wie das am besten funktionieren könnte bin ich auf einige Webseiten gestossen, die mehr oder weniger dieselben Ratschläge geben. Zwei davon möchte ich an dieser Stelle erwähnen. Einerseits ist es die Website von Ronja (mindhack.de), unter anderem Tipps für Frühaufsteher zusammengetragen hat Frühaufstehen: 11 Tipps zum wach werden und die Seite von Tim (mymonk.de) der einen schönen Bericht dazu verfasst hat, wieso es sich lohnt um 5 Uhr aufzustehen. 5 Gründe, um 5 Uhr morgens aufzustehen (und wie Du das schaffst)

Zugegeben, ich stehe noch nicht ganz so früh auf (05:30h) aber ich bin auch erst seit zwei Tagen dabei die Ratschläge der beiden umzusetzen. Aber schon jetzt bin ich der Ansicht, dass es sich wirklich lohnt, dabei zu bleiben und ich nach einer gewissen Anlaufzeit noch 30 Minuten früher das warme Nest verlasse um in den Tag zu starten.

10 x 10 Minuten

Laut der Webseite karrierebibel.de gibt es in fast jedem Arbeitstag über den Tag verteilt eine ganze Reihe von zehn Minuten Blöcken, die mehr oder weniger frei sind. Zehn Minuten mögen nicht nach viel klingen, Sie können diese Zeit jedoch sinnvoll und produktiv nutzen. Hier die Vorschläge, womit diese Mircopausen gefüllt werden können. Die ausführliche Beschreibung findet ihr im Artikel von Christian Mueller unter folgendem Link

  1. Räumen Sie Ihren Schreibtisch auf
  2. Ziehen Sie Bilanz
  3. Tun Sie nichts
  4. Entspannen Sie sich
  5. Leeren Sie Ihren Posteingang
  6. Arbeiten Sie gegen die Uhr
  7. Machen Sie einen kurzen Spaziergang
  8. Erfassen Sie alle Gedanken
  9. Verfassen Sie Textbausteine
  10. Belohnen Sie sich selbst

Viel Spass beim Ausprobieren...

Druckmittel

SerendipityDa ich der Typ Mensch bin, der Dinge erst in Angriff nimmt oder bei irgendetwas "dran bleibt" habe ich die Idee von Dirk auf geschnappt und das Plugin "ToDo/Projekt-Liste" aktiviert. (Wobei ich mir nicht wirklich vorstellen kann, dass Dirk diese Funktion als persönliches "Druckmittel" einsetzt. ;o) )
Dieses Plugin kann dazu verwendet werden, Projekte mittels eines Fortschrittsbalkens im Blog anzuzeigen. Ich verwende ihn dazu, um den "Lese-Fortschritt" von Büchern auszugeben und ab dem 1. Januar den Status eines speziellen Projektes anzuzeigen (dazu später mehr).
Wenn einer der angezeigten Fortschrittsbalken, auf der linken Seite im Abschnitt "Verlauf", verdächtig lange nicht grösser wird, meldet euch bei mir oder prangert mich an oder tretet mir sonst wie in den Hintern, damit ich weitermache. Vielen Dank für die Unterstützung!

URL Verkürzer

Durch den Beitrag von Dirk wurde ich auf den URL-Shortener von yourls.org aufmerksam gemacht. Ich habe schon früher den öffentlichen Dienst von TinyURL.com verwendet. Bloss hat man da nicht die Kontrolle über die Daten, die man diesem "Verkürzer" überlässt. Seit heute habe ich nun meinen eigenen.

Aber wofür braucht man(n) überhaupt so einen URL-Dings? Ganz einfach. Möchte man jemandem eine URL einer interessanten Internet-Seite schicken, die extrem lang und/oder kryptisch ist (z.B. http://www.deimeke.net/dirk/blog/index.php?/archives/1981-YOURLS-....html) ist es doch viel einfacher, wenn man dem Empfänger einfach eine kurze (z.B. http://h9r.net/3) schicken kann.

Wird nun vom Empfänger der kurze Linke angeklickt, nimmt unser Root-Server, auf dem meine URL (h9r.net) läuft, die Anfrage entgegen, schaut in der Datenbank nach, wie die dazugehörige "lange" URL lautet und leitet den Benutzer auf diese Seite weiter. Jedenfalls habe ich das so verstanden. ;o)

Rückblick: Linuxday 2009

Auch wenn dieser Linuxtag in Dornbirn bereits vor einer Woche über die Bühne gegangen ist, möchte ich trotzdem noch etwas darüber schreiben.

Ich habe dieses Jahr drei Sessions in der Aula besucht, die für Fortgeschrittene gedacht waren. Leider kann ich das nur von einem dieser Sessions behaupten. Es war die von Axel Beckert mit "Tips und Tricks rund um die SSH". Einiges war mir bereits bekannt aber ich konnte auch vieles "mitnehmen", was ich ausprobieren und dadurch die Arbeit mit SSH (openssh) optimieren kann.

Die zweite Session lief unter dem Titel "Erlang - kurz eingetaucht". Ich ging da völlig "unbelastet" rein, da ich keine Ahnung hatte, worum es bei diesem "Erlang" geht. Ich glaube nun zu wissen, dass es sich um eine Programmiersprache handelt. Mehr habe ich leider auch nicht herausgefunden.

Am meisten erhoffte ich mir von der allerletzten Session des Tages. "Drupal - Universal CMS", da sie unter "Zielgruppe: Fortgeschrittene" angesiedelt war. Ich werde mich im kommenden Jahr, neben Server-Administration, tiefer in die Materie einlesen, da die Webseiten, die ich innerhalb der Ubuntu-Community betreue auf Drupal aufsetzen und die Ubucon-Seite von Joomla nach Drupal migriert wird. Zu meiner Enttäuschung war es nicht mehr als ein grober Überblick über das bekannte CMS. Am Schluss hatte man die Gelegenheit das Buch des Referenten über Drupal zu kaufen. (Die Kritiken auf dem Web sind leider nicht die besten. Darum habe ich mir eins von der Konkurrenz besorgt aber leider noch nicht erhalten...)

Zwischen den Vorträgen habe ich mich mit diversen Leuten an den zahlreichen Ständen unterhalten. Ein etwas längeres Gespräch hatte ich mit einem Vertreter von openSolaris, der mich davon überzeugen sollte, warum ich nun von Ubuntu zu seiner Distribution wechseln sollte. Da ich das ZFS-Dateisystem ausprobieren wollte und meine Neugierde geweckt war versuchte ich zu Hause eine Installation auf einem Testrechner. Was soll ich sagen. Es scheiterte an einem in-existenten Treiber für eine 3com Netzwerkarte. Da ich absolut keine Lust habe, mich mich solchen Dingen auseinander zusetzen liegt die CD nun auf dem Stapel "Irgendwann einmal". Schade.

An dieser Stelle möchte ich ein grosses Kompliment an die Organisation aussprechen. Eins ist sicher, dass nächste Jahr werde ich wieder dabei sein. "Servus und baba".

Weitere Infos: - LinuxDay 2009 - Tipps und Trick rund um SSH (Axel Beckert)