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Zuschauen kann teuer werden

Nach den ausgiebigen Festtagesmenüs mal wieder ein bisschen Sport treiben und mit der ganzen Familie in die KEB Obere Au Schlittschuh laufen gehen. An der Kasse bestellte ich ein Ticket für einen Erwachsenen und ein Kind, nebenbei sagte ich zu der Kassiererin, dass meine Frau als Zuschauerin dabei sein möchte. Ich staunte nicht schlecht, als die Frau von mir Fr. 19.50 verlangte. Auf mein Nachfragen hin, gab sie mir zu verstehen, dass dies eine neue Regelung sei, welche ihr Chef, Herr André Frei, erlassen habe.

Neuerdings haben Zuschauer, die die Infrastruktur der Kunsteisbahn kaum nutzen, ausser sie benutzen das WC, unverhältnismässig zur Kasse gebeten werden. Ich habe nichts dagegen, wenn für Zuschauer ein kleiner Unkostenbeitrag verlangt wird. Aber Fr. 7.50 geht zu weit.

So verärgern sie potenzielle Besucher, die es sich in Zukunft zweimal überlegen, ob sie mit ihren Kindern wieder auf die Kunsteisbahn Obere Au kommen sollen. (Auf der Quader-Eisbahn zahlt ein Zuschauer nichts oder habe ich von dieser Neuerung nichts mitbekommen?)

Zu Hause habe ich einen Blick auf die Homepage der Stadt Chur geworfen, die das Angebot der Oberen Au aufbereitet. Auch hier kann ich nichts über diese Regelung finden. Alles in allem eine eher dürftige Leistung. Ich kann nur hoffen, dass sie sich diesen Tarif noch einmal durch den Kopf gehen lassen und hoffentlich aus dem System streichen.

Krasser Fall von Selbstüberschätzung

In einer Regionalzeitung habe ich nebenstehenden Zeitungsauschnitt gefunden. Ausschnitt ist vielleicht etwas untertrieben. Es handelt sich dabei vielmehr um eine ganze Seite. Er wirbt für die Neueröffnung seines Tattoo-Shops in meiner Heimatstadt. "Werben" ist aber eher der falsche Ausdruck. Vielmehr werden andere Tätowierer als "Pfuscher" hingestellt und Kunden als "zu unerfahren" bezeichnet. Ebenfalls scheint es so, als dass der Inhaber des Studios den lieben langen Tag nichts anderes macht, als "Pfuschereien" von anderen Künstlern zu covern (überdecken).

Mit Verlaub. Ich habe "Werke" dieses Shopbetreibers auf seinem Facebook-Auftritt gesehen und kann nicht gerade behaupten, dass diese mit vom Hocker hauen. Bei dem was ich bisher an Tattoos gesehen habe ist das eher unter dem Durchschnitt. Aber schön es bekanntlich was gefällt.

Er hätte sich in seinem Inserat besser seine Stärken hervorheben sollen, anstatt die Kollegen seiner Zunft in einem schlechten Licht erscheinen zu lassen. Für mich hat sich jedenfalls ein Besuch dieses Shops entgültig erübrigt. Schade.

Leicht angesäuert

Genau das bin ich seit vergangenem Freitag. Grund des Anstosses ist das Update meines Linux-Mint-Debian Systems auf das Update Pack 4. Das Update startet meiner Meinung nach ganz gut. Pakete wurden heruntergeladen und auch installiert. Am Schluss wurde mir dann vom System gemeldet, dass ich den Computer neu starten solle, was ich auch gemacht habe. Nach einer Auflistung der Dinge, die bei Start vom System ausgeführt werden schaltete der Bildschirm auf schwarz und der Cursor war in der linken oberen Ecke zu sehen wo er vor sich hin blinkte und damit auch nicht mehr aufhörte. Irgendetwas scheint mit den Grafikkarten-Treibern nicht zu stimmen, war mein erster Gedanke.

Ich habe das System danach im Wiederherstellungsmodus gestartet und auf der Shell über der aptitude-Befehl versucht, eventuell fehlende oder defekte Pakete zu installieren. Anscheinend gibt es seit eben besagtem Freitag Probleme mit den Servern, die die Pakete hosten. Das System möchte gerne nvidia-Treiber nachladen, kann das aber bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht. Ich werde in ein paar Tagen noch einmal versuchen, dass System zum Laufen zu bringen. Ich hoffe, dass sich das Ganze nach einiger Zeit beruhigt. Wäre schade um das, bis anhin, toll funktionierende System.

Bis dahin arbeite ich auf meiner Windows-Wechselplatte und harre der Dinge die da kommen. Auch wenn sich mit Windows ganz gut arbeiten lässt, möchte ich doch wieder zu meinem Linux zurück. buaaahhh !!!

Update: [Quelle: linuxmint.org] Note about server problems Current status: (10.04.2012) • The repository is working but it’s very slow and occasionally drops requests due to the huge number of users upgrading to UP4 at the moment. • The synchronization between the server and the mirrors was halted. We’re trying to set up a 2nd emergency update server to face the traffic. • If you can postpone your upgrade for a few days, please do, you’ll help the servers cope with the current demand and you’ll skip the traffic. • If you experience issues or if you’re going through the update at the moment, don’t hesitate to connect to the IRC chatroom (irc.spotchat.org, #linuxmint-debian)

Ware - Kind

Ich kann die Verzweiflung von Paaren verstehen, die, aus welchen Gründen auch immer, keine Kinder bekommen können. Adoption ist eine Möglichkeit. Was ich aber eben im Schweizer. Fernsehen gesehen habe, schlägt dem Fass den Boden aus.

Leihmütter in Indien. Der DOK-Film begleitet drei Paare (eins davon homosexuell) nach Indien, in eine Stadt, die auch unter dem Namen "Babymacher-Stadt" bekannt ist. Für mich ist es schwer zu verstehen, wie mit den Leihmüttern und deren Gefühlen umgegangen wird. Ebenfalls befremdet es mich zu sehen, wie die Babys bloss als eine "Ware" angesehen werden sowie die Armut und Not von Menschen für solche Machenschaften missbraucht werden.

Einen Pass für die Ausreise des Babys? Kein Problem. Die Behörden spielen mit. Die "neue" Mutter bestätigt einfach, dass sie die leibliche Mutter ist (die Leihmutter wird mangels Finanzen sowieso nicht vor Gericht klagen), und schon sind die notwendigen Papiere für die Ausreise ausgestellt.

Wiedermal ein Thema, dass mich fragen lässt, auf welchem Niveau einige Vertreter der Spezies "Mensch" angekommen sind. Und ebenfalls bestätigt sich der Satz: "Geld regiert die Welt."

Unfreiwillige Lachnummer

Von meinem Kollegen habe ich die folgende Email "zugespielt" bekommen. Der Absender ist das Kundencenter von DELL in der Schweiz. Das wir uns richtig verstehen. Es geht mir nicht darum, den französisch sprechenden Sachbearbeiter bloss zustellen (unter folgender Email gibt es auch eine französische Version, die um einiges korrekter daherkommt). Es geht mir dabei vielmehr um die Frage, ob diese, zweifellos sehr grosse Firma nicht das Geld (oder die Zeit) hat einen Deutsch sprechenden Mitarbeiter kurz über das Schreiben zu schicken. Zweite Möglichkeit. Die Email ist gar nicht von DELL, was mir aber vom Kollegen bestätigt wurde das sie das ist. Wenn doch, sollte DELL sich die Frage stellen, ob das eine gute Visitenkarte gegen aussen ist.

Betreff: Dell Germain

Guten Morgen, Frau, Herr,

Ich schicke Ihnen diese E-Mail, um Ihnen mitzuteilen, dass wir eine Studie in DELL über die Zufriedenheit unserer Kunden und die Sicherheit ihrer Computer. Wir haben festgestellt, dass die Sicherheit Ihres Dell Computers wird bald abgelaufen.

Ziel ist es, Ihnen die Vorteile der Sicherheit Ihres Computers sind: - Zugang zum technischen Support kostenlos am 45CHF gerade für die Diagnose. - Unterstützung technischer Probleme im Zusammenhang mit der Hardware Ihres Computers. - Änderung der Raum von einem J+1 bei der Hardware.

Die Garantie kostet viel weniger kostspielig als die Preise für Ersatzteile und / oder der Erbringung der Techniker aufgrund eines Stromausfalls erhoben Garantie

Durchschnittspreis pro Stück: 80CHF Techniker Leistung: 180 CHF

Preis-Garantie: 1 an 199 CHF 3 ans 299CHF

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Wir stehen Ihnen für zusätzliche Informationen.

Mit besten Grüßen Service Sicherheit und Qualität DELL