Never touch a running System
- Aus den Boxen/Kopfhören war kein Sound mehr zu hören.
- Meine Links innerhalb von fstab auf meinen NAS funktionierten nicht mehr.
- Per default wurde der Firefox 3 (beta) installiert. Praktisch alle meine Plugins versagten ihren Dienst.
- Das System gibt beim Herunterfahren diverse Meldungen aus, die nicht auf Gutes Hoffen lassen
- Das System schaltet sich nicht mehr beim Herunterfahren selbst aus. (Ausserdem bleibt das Festplatten LED permanent an.)
- VMWare läuft nicht mehr (ausser mit einem Handstand)
- Einige Icons werden nach einem Reboot nicht mehr dargestellt.
Dann versuche ich eben eine Neuinstallation. Also schicke ich alles, bis auf mein /home - Verzeichnis, ins "Daten-Nirvana" um anschliessen Ubuntu 8.04 ab der Alternate-CD neu zu installieren. Klappte wunderbar. Nur die Fehler blieben die selben.
Ich habe nun einige Stunden investiert und bin drauf und dran, die Version 8.04 wie von der Platte zu schmeissen und mir den Gutsy (7.10) wieder "zurückzuholen". Da hat, soweit ich mich erinnern kann, alles so funktionierte wie es sollte. Vielleicht versuche ich später nocheinmal einen Upgrade.
Für einmal mehr bewahrheitet sich er Spruch: "Never touch a running System". Nur leider ist man(n) im Nachhinein immer klüger.
Kommentare
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andy am :
- funktionierte der Sound endlich (obwohl ich der Meinung bin, der Intel HD Audio Treiber hätte das schon vorher hinkriegen müssen)
- funktionierte WLAN endlich (mit etwas Nachhilfe, aber es tut jetzt)
- funktionierte die Webcam teilweise...
hampa am :
Dann wird's schlicht und ergreifend an mir liegen.
Oder an der alten "Schwarte" von Laptop.
Gruass Hampa
Gerry am :
Aber auf jeden Fall viel Glück beim "basteln".
hampa am :
andy am :
hampa am :
Danke der Nachfrage. Ja. Inzwischen fährt die Kiste ordentlich herunter. (obwohl die Meldungen immer noch vorhanden sind.) Der Sound funktioniert auch. Die Verbindung zum NAS habe ich über cifs realisiert. Ohne Firefox-Plugins kann ich inzwischen leben.
Turicon am :
na da hätte ich mir den Beitrag in meinem Blog sparen können!
Ubuntu ist eigentlich eine tolle Sache, dass dann aber vmware nicht läuft ist ein dicker Fauxpas. Denn gerade die Möglichkeit, weiterhin wichtige Windowsprogramme zu nutzen, hatten mich zum Umstieg bewegt. Hoffentlich gibt es bald eine Lösung!
Herzlichen Gruß aus Sinsheim,
Turicon
PS: Was sind das denn für komische Spamschutzzeichen?
Dirk Deimeke am :
hampa am :
Dirk Deimeke am :
Bordi am :
Hab mich schon bei Turicon's Fazit gefragt wiso er nicht VirtualBox nutzt. Aber ja, jetzt wo ich so lese wo die Probleme liegen..
Aber vielleicht hilft euch ja das hier weiter:
Wärend der Entwicklung von Hardy hat sich Sun bei VirtualBox eingemischt, nun hat es Änderungen gegenüber der Vorgängerversion gegeben.
Die ClosedSource Quelle die man bis an hin in die source.list eintragen konnte existiert nicht mehr. Wer die ClosedSource Version 1.6 (mit Sata und USB2) nutzen möchte, muss diese nun auf der entsprechenden Website Downloaden.
Was die OpenSource Edition (VirtualBox OSE), so kann ich melden das es auch da Neuerungen gibt. Die OSE muss nun nicht mehr wie bisher von Hand compiliert werden, sonder kann ab Hardy komplett aus den Ubuntu Quellen installiert werden. Allerdings fehlt der Aktuellen OSE Version 1.5.6 immer noch der USB Port. An sonst funktioniert die OSE aus den Hardy Quellen eigentlich ganz gut, egal ob man nun ein 32 oder 64 Bit System installiert hat.
Kleiner Tip:
Wer eine NFS Verbindung auf ein NAS hat kann das Verzeichnis ".VirtualBox" auch dahin verschieben, und via Gleichnamigem Softlink zurück in's eigene Home verlinkten. So kann man easy die eigene HD zu entlasten.
Natürlich sollte das Netzwerk dafür auch auf einem einigermassen aktuellen Stand sein, wer noch mit Tocken, 10er Lan einsetzt oder Kabel nutzt die noch nicht mal Cat 5e erreichen, kann wohl kaum eine Positive Bilanz ziehen.
Ein Gigabit Netzwerk ist aber nicht unbedingt notwendig, wer zumindest annähernd 80% des 100er Lan erreicht, hat auch keine Probleme mit dieser Lösung.
hampa am :
Vielen herzlichen Dank für dein Ausführungen. Wirklich sehr interessant und informativ. Was Virtualbox betrifft habe ich einzig das Problem (Herausforderung), dass ich einem virtuellen Server keine eigene IP zuweisen kann, ohne das ich auf dem Host-System mit /dev/xxx "herumspielen" muss. In der Doku von Virtual-Box ist das Bridging und deren Konfiguration auch Step-by-Step beschrieben. Leider reicht mein Verständnis dafür trotzdem nicht aus.
Bordi am :
Aber ehrlich gesagt, finde ich diese Lösung auch ziemlich schei***, da der Skript jedes mal vor dem Start der VirtualBox ausgeführt werden muss. Da kannst du auch so die neue CSE 1.6 installieren, das Problem bleibt noch immer bestehen.(kotz)
hampa am :
Ich benutze vmware mehr dazu einen Linux-Server laufen zu lassen und daran "herumzuwurschteln". Da mache ich wenigstens nicht viel kaputt, wenn was schwiefgeht.
Grüsse Hampa
PS: Komische Zeichen. Vieviele Male hast Du Dich den vertippt?
Dirk Deimeke am :